Hier könnt Ihr ab und zu Neuigkeiten darüber lesen, was so bei mir in Mexiko passiert. Ich freue mich über Kommentare und Nachrichten :-)

Samstag, 27. November 2010

Einblick in unsere Aktivitäten


Mein Spanischlehrer Alex wird für und mit uns mexikanisch kochen

Larissa und Egon, fleißige Helferlein

Das hat die Welt noch nicht gesehen: sogar mich bringen sie hier noch an den Herd ;-)
Leider kein scharfes Bild, aber die Atmosphäre bei der Weingustation war sehr schön

Jugendsymphonieorchester spielt zum mexikanischen Feiertag

Playa del Carmen feiert 100 Jahre mexikanische Revolution: Schulen und Vereine treten auf dem Platz vor dem Rathaus auf

Bewacht wird man hier gut, selbst bei Volksfesten...

Es ist so weit: wir brauchen endlich mal wieder europäisches Essen! Roger hat den kompletten Bestand an echtem schweizer Fonduekäse aufgekauft und wir haben uns am Abend drüber her gemacht.


Fußballgucken und für das Team unseres Lehrers Jacob ("Pumas" aus Mexiko-City) die Daumen drücken

Großes Jazzfestival am Strand


Wochen 2 und 3

Am 8.11. wurde ich offiziell Studentin im International House und zog auch in das Studentenwohnheim ein. Die Schule war mit 7 Spanisch- und 10 Englischschülern ganz schön leer… aber gut so, denn so blieben wir zu zweit in unserer Klasse. 

Eingang der Schule

Studentenwohnheim

Direkt am ersten Tag ergaben sich Kontakte mit allen Mitschülern, und seit dem ersten Tag gehen wir eigentlich jeden Tag zusammen aus. Wir kommen vorwiegend aus allen englischsprachigen Ländern der Welt und einzelne aus der Schweiz, franz. Kanada und Deutschland. Die jüngste ist Linzy mit 18, der älteste ist Cliff mit 60 Jahren. Leider fahren aber jede Woche welche aus unserer Clique wieder nach Hause. Nur Richard, Roger und ich bleiben über den ganzen Winter.

Schule geht von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr.  Die Menge an Stoff erfordert es eigentlich, dass man außerhalb des Unterrichts für sich selbst lernt, aber… ABER… keine Zeit…

Kultur haben wir bisher auch noch nicht geschafft, weil nach der Schule der Strand und die vielen Bars locken und wir einfach nicht widerstehen können. Unsere Schule liegt direkt im Touristenviertel und etwa 3 Minuten vom Strand entfernt. Das Wohnheim etwa zwei Minuten weiter von allem weg – also beste Ausgangslage für nachmittägliche und abendliche Aktivitäten. Die „Innenstadt“ ist voll mit Bars, Restaurants und Geschäften. Hier bin ich vorwiegend unterwegs, wenn ich mit meinen Mitschülern raus gehe.
Der Kontakt mit meinen „alten“ Bekannten, die hier leben, führt mich dagegen in die Gegenden, wo kaum Touristen hin kommen. Die Abwechslung ist schön und tut dem Geldbeutel mehr als gut.

In den kleinen mexikanischen Restaurants kann man sehr gute einheimische Speisen für echt wenig Geld bekommen. Stefan und ich haben letztens für etwa 7 € ein komplettes Mittagessen für uns beide gehabt, während man im Touri-Viertel annähernd europäische Preise bezahlt. Auf Wunsch eines Briten waren wir auch schon in „Mannis Biergarten“, wo es deutsches Essen und Bitburger gibt.

In den meisten Bars sind die alkoholischen Getränke deutlich billiger als bei uns. Und sehr lecker… das verleitet schon dazu, mehr als nur einen Cocktail am Abend zu trinken. Wobei… dass der Cocktail ggfs. bis zu 3 (!) Litern groß ist, spielt dann doch noch eine Rolle.



Woche 1 in Mexiko

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt habe ich mich endlich dazu durchgerungen, die Idee eines Blogs in die Tat umzusetzen. Ab und an könnt Ihr hier also lesen, was man als Sprachschüler in Mexiko so alles machen kann.

Wie Ihr ja nun wisst, bin ich seit dem 1.11.2010 in Playa del Carmen, Mexiko. Das ist auf der bekannten Halbinsel Yucatan, etwa 45 minuten Autofahrt vom Touristenmagnet Cancun entfernt.

In Anbetracht der offenen Frage, wann ich wieder nach Deutschland zurück komme, hatte ich die letzten zwei Wochen vor Abreise ganz schön kalte Füße. Die vergingen aber rasend schnell, als ich am Abend des 1.11. bei etwa 30 Grad und viel Schwüle in Cancun aus dem Flieger stieg und mich Freund Stefan herzlich in Empfang nahm. Die folgende Tage konnte ich bei Stefan wohnen und mir in aller Ruhe verschiedene Sprachschulen ansehen, mich mit Wohnmöglichkeiten auseinander setzen und – und vor allem – an den Strand gehen.


 

Hier wohnte ich in der ersten Woche

Ich traf mich mit ein paar Bekannten, wir gingen zu einem tollen BBQ und mehrfach abends in kleine mexikanische Restaurants, wo sich jedes Mal wieder bestätigte: ich hasse Koriander und ich kann auf gar keinen Fall scharfe „salsa“ essen. Da kam mir der Schweinebraten ganz recht, den Stefan zwischendurch für uns kochte.

Die erste Woche war spannend: ich habe mich allein durch die Stadt geschlagen (und mich nicht ein einziges Mal verlaufen - einige von Euch wissen, was das für eine Leistung für mich ist), war in Supermärkten einkaufen, habe mir ein mexikanisches Telefon besorgt, mir einen super Preis für meine künftige Unterkunft ausgehandelt – und das alles ohne Spanisch. Und es ist ja nicht so, dass hier jeder Mensch Englisch, Deutsch oder Französisch kann.

Mitte der Woche entschied ich mich für eine Sprachschule und konnte direkt am Donnerstag und Freitag der ersten Woche stundenweise am Unterricht teilnehmen. Es würde nämlich erst mal kein neuer Anfängerkurs beginnen, sodass man mich fit machen wollte für die fortgeschrittenen Anfänger. Zum Glück ergab sich dann aber doch eine Anfängerklasse, bestehend aus der Amerikanerin Nina und mir.

Einen großen Dank an meine Spanischlehrer aus der 11.1 (im Jahr 1993), deren Namen ich gar nicht mehr weiß. Die weingen Monate Unterricht sind zwar schon über 16 Jahre her, aber zumindest die Zahlen und ein paar einzelne Wörter waren mir noch bekannt, was mich über die Probestunden retteten.