Hier könnt Ihr ab und zu Neuigkeiten darüber lesen, was so bei mir in Mexiko passiert. Ich freue mich über Kommentare und Nachrichten :-)

Freitag, 31. Dezember 2010

Unser Ausflug nach Chichén Itzá am zweiten Weihnachtstag…

Wir wollten endlich mal ein wenig Kultur erleben und hatten uns einen Ausflug zu einer der wichtigsten altertümlichen Anlagen organisiert, nach Chichén Itzá.

Wir freuten uns sehr auf diesen Tag und hatten eigentlich auch ein gutes Gefühl, dass die Organisation der Tour in kompetenten Händen liegt, da wir bei jemandem gebucht hatten, mit dem unsere Schule zusammen arbeitet.
Am 26.12. um 8.00 Uhr wurden wir acht Personen mit einem wirklich guten Kleinbus abgeholt. Viel Platz war wichtig, weil die Fahrt in eine Richtung über zwei Stunden dauern würde. Unterwegs hielten wir an und der Guide aus dem zweiten Bus kam rüber, um uns etwas über das Gebäude zu erzählen, vor dem wir gerade standen: ein Tempel (sieht aus wie eine verfallene Kirche) und daneben der Zugang zu einem Gebiet, in dem die Maya noch komplett abgeschieden leben, ohne Strom, ohne Spanischkenntnisse, ohne Schule,… Ich muss schon sagen: es war eine Herausforderung, denn der Guide erzählte alles auf Spanisch. War ganz witzig: als wir weiter fuhren, warfen wir alles, was wir verstanden hatten, zusammen, sodass wir seine Infos tatsächlich komplett erfassten.

Ähm – Aussteigen war hier übrigens nicht vorgesehen…

Der nächste Stopp war ein riesiger Souvenirshop. Weit und breit nix, nur dieser Laden – und hier standen Unmengen von unseren Kleinbussen, aber auch ein paar große Reisebusse. Natürlich wollten wir nichts kaufen und fanden uns nach einem kurzen WC-Besuch wieder demonstrativ an den Bussen ein. Wer  aber für die nächste halbe Stunde nicht auftauchte waren unsere Fahrer. Da waren wir schon etwas genervt, denn wir wollten möglichst viel Zeit in Chichén Itzá haben.

Der nächste Stopp war eine Cenote, in der man hätte schwimmen können - wenn da nicht auch zig Reisebusse ihre Passagiere ausgeschüttet hätten. Also absolute Überfüllung und außerdem Stress, denn nach 30 Minuten mussten man wieder im Bus sitzen.

Als nächstes: Mittagessen. „In 35 Minuten fahren wir weiter“… Na dann guten Appetit. Das Essen war so lala, aber man hatte uns schon vorgewarnt. Bei dem Restaurant handelt es sich um eine „Anlage“ die extra nur für die durchreisenden Busse errichtet wurde und es könnten viele hundert Menschen gleichzeitig an den Tischen Platz finden. Wie sie das dann mit dem Essen machen wollen, das weiß ich nicht. War also nicht so schön, aber egal, das Highlight stand kurz bevor. Pünktlich nach 35 Minuten waren wir an den Bussen. Das heißt: wir Gäste waren da, nicht aber die Fahrer. Mexiko halt…

Dann endlich! Chichén Itzá! Wir sind da!
Und nicht nur wir. Es war so ein Ansturm, dass wir nicht mal in die Nähe der Parkplätze kamen. Also Aussteigen und Laufen. Gnädigerweise verlängerte unser Guide unseren Aufenthalt um eine halbe Stunde, aber was soll man mit zwei Stunden auf so einem grandiosen und riesengroßen Gelände?! Okay, besser als nix, also dem Guide nach und seinen Infos lauschen. Er sprach Englisch, aber es war genau so schwer zu verstehen wie sein Spanisch zuvor. Nach 45 Minuten entließ er uns in die Freiheit, die wir nutzten, indem wir - mit meinem dicken Reiseführer ausgerüstet - über das Gelände hasteten und versuchten, uns das wichtigste anzusehen. War schwer, denn es waren mehr Menschen da als alte Steine… Und so was habe ich auch noch nie gesehen: dass man IN den Anlagen erlaubt, dass sich ein Souvenirhändler neben dem anderen mit seinem Stand aufbaut. Ich denke, dass der überwiegende Teil aller Wege mit Händlern gesäumt war. Das war wirklich unglaublich!

Beeindruckend waren natürlich auch die Größe der Anlage und die Menge der noch bzw. wieder stehenden Bauten. Und die Präzision, in der die Menschen damals ihre Gebäude an den Himmelserscheinungen und dem Kalender ausrichteten!

Schade, schade, dass wir unter solchen Umständen da waren.

Pünktlich versammelten wir uns am Ausgang und – oh Wunder – auch unser Guide und die Fahrer samt Autos waren da. Eigentlich wollten wir noch in der Stätte bleiben oder nach Hause fahren, aber der Weg führte uns nach Valladolid. Ein kleines Städtchen, das sehr schön sein soll, wobei ich schon nach meinem Besuch im April nicht verstanden habe, warum die Reiseführer diese Stadt so empfehlen. Naja, gesagt, getan. Kurze Fahrt und mal wieder die Ansage:„in 20 Minuten wieder im Bus“. An einem Stand, 10 Meter vom Auto entfernt, kauften wir uns sehr „interessante“ Crepes (mit Käse) und warteten dann nur noch auf die Abfahrt.

Nach über zwei Stunden kamen wir ausgehungert in Playa an und gingen postwendend in eine Pizzeria. Richtig gut war der Tag nicht, aber immerhin: wir waren am Ort eines Weltwunders und Weltkulturerbes J

Ein paar Bilder und Infos über Chichén Itzá folgen…


Montag, 27. Dezember 2010

Weihnachten bei uns...

Liebe Freunde, ich hoffe, ihr hattet alle ein frohes Weihnachtsfest.
Nachdem ich letztes Jahr dieses Fest an Bord der AidaVita feiern durfte und täglich in den Häfen einen Hauch der karibischen Weihnachtsstimmung einatmen konnte, habe ich dieses Jahr mal das mexikanisch-karibische Weihnachten erlebt. Was bei den Mexikanern privat passiert, weiß ich nicht, aber auch sie besuchen ihre Familien und vor allem wird viel gegessen und Alkohol getrunken. Der 25.12. sei nur deshalb ein Feiertag, damit man sich ausnüchtern und erholen könne... Die Deko in den Kirchen ist für unseren Geschmack eher sehr kitschig: viel mit blinkenden Elektrolichtern und Figuren, die bei uns nicht mal in die nähe von Krippen kämen. Naja, die Kirche unserem Wohnheim gegenüber war richtig voll, wobei die Menschen gar nicht mitsingen! "Stille Nacht" bestand am Abend des 26.12. aus Musik vom Band und mit viel gutem Willen konnte man den 5-Personen-Chor hören...

So, nun zu unserem Fest...
Am Morgen des 24.12. gingen wir normal zur Schule. Nach dem unterricht stießen wir in der Schule mit Getränken an und es gab Häppchen zu essen. Im Vorfeld hatten wir eine Piñata gebastelt, die nun zerstört wurde. Einer Piñata liegt ein Luftballon zugrunde, der mit Pappmachee beklebt und anschließend dekoriert wird. Die Kugel erhält zu Weihnachten 7 "Hörner" - für jede Sünde eins - die anschließend abgeschlagen werden müssen, um alles Böse zu beseitigen. Am Schluss ergießen sich dann jede Menge Süßigkeiten über den Boden, die zuvor in die Piñata gefüllt worden waren. Diese sollen eine freudige Begrüßung für das neue Gute darstellen.

meine Klasse am 24.12.: Damien, Rhona, Malini und Lehrer Alex

Schüler, Lehrer und Piñata im Schulgarten

Abends waren wir ca. 16 Personen, die zusammen in der Residenz aßen. Unser Lehrer Alex hatte mit seiner Familie ein typisch mexikanisches Weihnachtsessen gekocht: Spaghetti, frittiertes Fleisch, Gemüse, Obstsalat mit Pie zum Nachtisch und am Schluss noch einen Punsch - mit Alkohol, wer wollte. Etwas ungewöhnlich für uns war, dass das Essen relativ kalt war (aber hier wird nunmal nur lauwarm gegessen und getrunken) und dass das komplette Geschirr aus Kunststoff war. Aber es war alles okay, denn es war eine tolle Stimmung, jedes vertretene Land sprach seine Weihnachtswünsche in der Muttersprache und - überhaupt: dass Alex und seine Familie am Heiligabend für uns gearbeitet haben und dabei auch noch so strahlten, das war super. Zum Dank hatten wir auch eine Aufmerksamkeit besorgt... Der Abend klang aus, indem wir mehrere Stunden Uno spielten und mancheiner in der Nacht noch die Clubs und Discos unsicher machte.




Der Tag danach:

Montag, 20. Dezember 2010

Die unheimliche Begegnung

Wir waren mal wieder schnorcheln...
Am selben Strand wie das letzte Mal. Das Wasser war dieses Mal ganz schön trüb, aber dennoch konnten wir Schildkröten und Rochen sehen. Und das Highlight: ich hatte einen Barakuda ganz für mich allein!

Ich war auf dem Rückweg und schon im relativ flachen Wasser, sodass cih nicht erwartete, dass mir noch ein interessanter Unterwasserbewohner begegnen würde. Als sich schräg hinter mir was bewegte, dachte ich, eins der Mädels hätte zu mir aufgeschlossen. Ich drehte mich um und sah in ein riesiges, gefährlich aussehendes Gesicht, das aus dem trüben Wasser in etwa zwei Meter Entfernung auf mich zu kam! Leute, mein Herz setzte da bestimmt mal kurzfristig vor Schreck aus aus... Dem Gesicht folgte ein riesiger Körper, der mir nur unwesentlich kleiner als ich selbst erschien. Ich hatte richtig Angst, weil der Fisch so ein aggressives Gesicht hatte und große "Reißzähne" zu erkennen waren.
Als ich mich nach den ersten Sekunden erholt hatte, dachte ich, wenn der Fisch mir was will, habe ich eh keine Chance abzuhauen. Also blieb ich einfach ruhig im Wasser liegen und beobachtete ihn. Er blieb auch stehen und schwebte im Abstand von 2-3 Metern vor mir. Gaaanz langsam zückte ich meine Kamera und machte ein Bild. Dann noch eins. Und ein drittes. Ermutigt von seiner Bewegungslosigkeit und unter Berücksichtigung eines gewissen Abstands schwamm ich auf seine andere Seite und machte noch ein Foto. Schade, dass das Wasser so trüb war... aber näher an das Tier ran - nee, lieber nicht.

Nach dieser Heldentat und mit einem noch immer im Hals schlagenden Herz schwamm ich dann doch lieber Richtung Strand weiter.



Das obere Bild ist mein eigenes, das andere habe ich nur mal hoch geladen, damit ihr seht, was für ein Gesicht da so wie ein Ungeheuer aus dem trüben Wasser auf mich zu kam. Es handelt sich um einen Barakuda, und Freund und Tauchprofi Stefan sagt, dass sie hier nicht größer als 1,2 Meter werden. Dazu muss man auch noch sagen, dass unter Wasser alles größer erscheint als es ist... Aber trotzdem: MEIN Barakuda war bestimmt größer!!!!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Meine Geburtstagsfeier am 10.12.2010

Letzten Freitag hatte ich Geburtstag und meine Schule hat mir eine wirklich schöne Feier ermöglicht. Wir konnten im Garten der Schule feiern, die Schule hat fast die Hälfte der Einkäufe erledigt und vor allem haben die Lehrer das Grillen übernommen und die Tapas zubereitet. Ich musste noch nicht einmal hinterher aufräumen. Da ich ja immer im Dezember Geburtstag habe, war es das erste Mal für mich, dass ich draußen feiern konnte. Alle meine Mitschüler waren da, außerdem vier Lehrer, von denen zwei ihre Familie dabei hatten.




Mexikanische Tradition: man muss so lange mit verbundenen Augen auf das "Ding" aus steinhartem Pappmachee hauen, bis es kaputt geht. Die Süßigkeiten fallen raus und sind für alle da. Das Ding heißt Piñata und wurde die ganze Zeit hoch und runter gezogen, sodass es ganz schön schwer war, es zum Platzen zu bringen. Nach mir mussten noch fünf Leute ans Werk.










Mein Geburtstagskuchen und ich --- vorher









... und nachher
Und auch wenn es hier nicht so aussieht: ich habe mein Gesicht nicht freiwillig in den Kuchen gedrückt!!! Da standen Leute hinter mir, die nachgeholfen haben!


... und lecker...
Lustig war´s...



















Donnerstag, 9. Dezember 2010

Schnorcheln macht Spaß :-)

Ein Wochenende an Akumal Beach, 4. und 5.12.2010. Unsere Schnorchelerlebnisse: Schildkröten, Adlerrochen, Rochen, Kugelfisch und jede Menge Sonne, Strand, Meer und Entspannung









Dienstag, 7. Dezember 2010

Familientreffen am 03.12.2010 auf Cozumel

Ein Tag auf Cozumel mit meiner Familie. Cousine, Cousin und Onkel hatten einen Stop mit ihrem Kreuzfahrtschiff auf der Insel gegenüber von Playa und wir haben uns dort getroffen. Es war soooo schön!




Vorweihnachtszeit in Playa del Carmen


Samstag, 27. November 2010

Einblick in unsere Aktivitäten


Mein Spanischlehrer Alex wird für und mit uns mexikanisch kochen

Larissa und Egon, fleißige Helferlein

Das hat die Welt noch nicht gesehen: sogar mich bringen sie hier noch an den Herd ;-)
Leider kein scharfes Bild, aber die Atmosphäre bei der Weingustation war sehr schön

Jugendsymphonieorchester spielt zum mexikanischen Feiertag

Playa del Carmen feiert 100 Jahre mexikanische Revolution: Schulen und Vereine treten auf dem Platz vor dem Rathaus auf

Bewacht wird man hier gut, selbst bei Volksfesten...

Es ist so weit: wir brauchen endlich mal wieder europäisches Essen! Roger hat den kompletten Bestand an echtem schweizer Fonduekäse aufgekauft und wir haben uns am Abend drüber her gemacht.


Fußballgucken und für das Team unseres Lehrers Jacob ("Pumas" aus Mexiko-City) die Daumen drücken

Großes Jazzfestival am Strand


Wochen 2 und 3

Am 8.11. wurde ich offiziell Studentin im International House und zog auch in das Studentenwohnheim ein. Die Schule war mit 7 Spanisch- und 10 Englischschülern ganz schön leer… aber gut so, denn so blieben wir zu zweit in unserer Klasse. 

Eingang der Schule

Studentenwohnheim

Direkt am ersten Tag ergaben sich Kontakte mit allen Mitschülern, und seit dem ersten Tag gehen wir eigentlich jeden Tag zusammen aus. Wir kommen vorwiegend aus allen englischsprachigen Ländern der Welt und einzelne aus der Schweiz, franz. Kanada und Deutschland. Die jüngste ist Linzy mit 18, der älteste ist Cliff mit 60 Jahren. Leider fahren aber jede Woche welche aus unserer Clique wieder nach Hause. Nur Richard, Roger und ich bleiben über den ganzen Winter.

Schule geht von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr.  Die Menge an Stoff erfordert es eigentlich, dass man außerhalb des Unterrichts für sich selbst lernt, aber… ABER… keine Zeit…

Kultur haben wir bisher auch noch nicht geschafft, weil nach der Schule der Strand und die vielen Bars locken und wir einfach nicht widerstehen können. Unsere Schule liegt direkt im Touristenviertel und etwa 3 Minuten vom Strand entfernt. Das Wohnheim etwa zwei Minuten weiter von allem weg – also beste Ausgangslage für nachmittägliche und abendliche Aktivitäten. Die „Innenstadt“ ist voll mit Bars, Restaurants und Geschäften. Hier bin ich vorwiegend unterwegs, wenn ich mit meinen Mitschülern raus gehe.
Der Kontakt mit meinen „alten“ Bekannten, die hier leben, führt mich dagegen in die Gegenden, wo kaum Touristen hin kommen. Die Abwechslung ist schön und tut dem Geldbeutel mehr als gut.

In den kleinen mexikanischen Restaurants kann man sehr gute einheimische Speisen für echt wenig Geld bekommen. Stefan und ich haben letztens für etwa 7 € ein komplettes Mittagessen für uns beide gehabt, während man im Touri-Viertel annähernd europäische Preise bezahlt. Auf Wunsch eines Briten waren wir auch schon in „Mannis Biergarten“, wo es deutsches Essen und Bitburger gibt.

In den meisten Bars sind die alkoholischen Getränke deutlich billiger als bei uns. Und sehr lecker… das verleitet schon dazu, mehr als nur einen Cocktail am Abend zu trinken. Wobei… dass der Cocktail ggfs. bis zu 3 (!) Litern groß ist, spielt dann doch noch eine Rolle.



Woche 1 in Mexiko

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt habe ich mich endlich dazu durchgerungen, die Idee eines Blogs in die Tat umzusetzen. Ab und an könnt Ihr hier also lesen, was man als Sprachschüler in Mexiko so alles machen kann.

Wie Ihr ja nun wisst, bin ich seit dem 1.11.2010 in Playa del Carmen, Mexiko. Das ist auf der bekannten Halbinsel Yucatan, etwa 45 minuten Autofahrt vom Touristenmagnet Cancun entfernt.

In Anbetracht der offenen Frage, wann ich wieder nach Deutschland zurück komme, hatte ich die letzten zwei Wochen vor Abreise ganz schön kalte Füße. Die vergingen aber rasend schnell, als ich am Abend des 1.11. bei etwa 30 Grad und viel Schwüle in Cancun aus dem Flieger stieg und mich Freund Stefan herzlich in Empfang nahm. Die folgende Tage konnte ich bei Stefan wohnen und mir in aller Ruhe verschiedene Sprachschulen ansehen, mich mit Wohnmöglichkeiten auseinander setzen und – und vor allem – an den Strand gehen.


 

Hier wohnte ich in der ersten Woche

Ich traf mich mit ein paar Bekannten, wir gingen zu einem tollen BBQ und mehrfach abends in kleine mexikanische Restaurants, wo sich jedes Mal wieder bestätigte: ich hasse Koriander und ich kann auf gar keinen Fall scharfe „salsa“ essen. Da kam mir der Schweinebraten ganz recht, den Stefan zwischendurch für uns kochte.

Die erste Woche war spannend: ich habe mich allein durch die Stadt geschlagen (und mich nicht ein einziges Mal verlaufen - einige von Euch wissen, was das für eine Leistung für mich ist), war in Supermärkten einkaufen, habe mir ein mexikanisches Telefon besorgt, mir einen super Preis für meine künftige Unterkunft ausgehandelt – und das alles ohne Spanisch. Und es ist ja nicht so, dass hier jeder Mensch Englisch, Deutsch oder Französisch kann.

Mitte der Woche entschied ich mich für eine Sprachschule und konnte direkt am Donnerstag und Freitag der ersten Woche stundenweise am Unterricht teilnehmen. Es würde nämlich erst mal kein neuer Anfängerkurs beginnen, sodass man mich fit machen wollte für die fortgeschrittenen Anfänger. Zum Glück ergab sich dann aber doch eine Anfängerklasse, bestehend aus der Amerikanerin Nina und mir.

Einen großen Dank an meine Spanischlehrer aus der 11.1 (im Jahr 1993), deren Namen ich gar nicht mehr weiß. Die weingen Monate Unterricht sind zwar schon über 16 Jahre her, aber zumindest die Zahlen und ein paar einzelne Wörter waren mir noch bekannt, was mich über die Probestunden retteten.